Rund um Thun von A-Z

ETAPPE 5
Mai: STEFFISBURG (INKL. SCHWENDIBACH) 6,34 km
Start der längsten Etappe meiner Wanderung an einem wunderbaren Frühlingstag ist im Kaliforni und führt der schönen grünen Aare entlang ins Schwäbis. Nach dem Thuner Flusskraftwerk und Blick ins Selve-Quartier heisst es bei Spielplatz, Voliere und Aarebad links abbiegen, hinter der STI durch ins Quartier hinein. Von Westen her gibt es interessante Blicke auf das Schloss. Der Grenzstein ist leicht zu finden und weist den Weg zum steilen Aufstieg via Lauenen auf den Gallishubel. Unterwegs eröffnen sich wunderbare Ausblicke hinunter auf die Stadt. Nun führt der Weg in den Wald hinein, wo sich der Wanderweg zum ersten Mal mit dem Biketrail kreuzt. Entlang dem neu eröffneten Vergnügen für Mutige auf dem Zweirad steigt der Weg hinauf durchs Siechewäldli. Der Trail wird schon rege benützt, ich staune über die halsbrecherischen Fahrten der Biker*innen- eine tolle Sache! Hier oben ist die Grenze jetzt in kurzen Abständen markiert und es wäre ein leichtes, im Sturzflug über den Heimbüel in Steffisburg zu landen. Von 889 m Höhe geht es nun steil abwärts zum Bösbach, wo sich bis Ende letztes Jahr die Grenzen von Steffisburg und Schwendibach getroffen haben. Habe ich wegen der Fusion dieser beiden Gemeinden den Grenzstein nicht finden können? Gleich geht es wieder steil aufwärts durch den Wald, dann dem Waldrand entlang ins Choli. Der Blick ins Geissental mit dem Niesen im Hintergrund hat nicht mehr viel mit Stadt zu tun: es ist absolut ruhig, ein schöner Flecken mitten in der Natur. Urbanität ist das Gegenteil dieses Orts und führt mir die grosse Vielfalt von Thun vor Augen. Weiter oben haben die Kühe auf der Weide von Val Piora eine grandiose Aussicht. Nun gehts auf die Egg, wo sich die Sicht auf Goldiwil und die Alpen eröffnet. Von da führt der Weg wieder etwas abseits der Grenze unter der Gibelegg weiter zum Schiessstand. Interessantes Detail: hier wird von einer Gemeinde auf die andere geschossen. 😉 Viel schöner finde ich die Aussicht nach Osten aufs Zulgtal. Noch einmal geht es nidsi und obsi, bevor ich im Dreiholz ankomme wo die Grenze zu Steffisburg endet. Der Grenzstein liegt in einer Baumgruppe versteckt. Hier bietet sich eine prächtige Weitsicht über die nahen Hügelzüge und das Aaretal bis in den Jura als Belohnung für die ziemlich sportlichen 614 Höhenmeter.  

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.