Von der Idee zur Umsetzung
Politik bedeutet für mich nicht nur, Ideen zu haben. Es bedeutet auch, dranzubleiben, Mehrheiten zu finden und Verantwortung für die Umsetzung zu übernehmen. Viele Themen, für die ich mich heute als Gemeinderätin einsetze, beschäftigen mich deshalb schon seit meiner Zeit im Stadtrat.
Bildung und Betreuung zusammendenken.
Bereits als Stadträtin habe ich mich für Ganztagsschulen, eine städtische Bildungsstrategie und die Sanierung unserer Schulhäuser eingesetzt. Heute trage ich als Bildungsvorsteherin die Verantwortung dafür, gute Schulen und Betreuungsangebote weiterzuentwickeln. Mit der Strategie «Frühe Kindheit» haben wir diesen Blick erweitert: Gute Bildungschancen beginnen nicht erst mit dem ersten Schultag.
Gleichstellung konkret machen.
Als Stadträtin habe ich mich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Thun die Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor unterzeichnet. Als Gemeinderätin konnte ich diesen Einsatz für Gleichstellung weiterführen – unter anderem mit der UEFA Women’s EURO 2025 und der gezielten Stärkung des Frauen- und Mädchensports.
Kultur ermöglichen und Freiräume erhalten.
Kultur braucht Orte, an denen Neues entstehen kann. Dass wir nach der Rückweisung des Leistungsvertrags für das Mokka nicht aufgegeben, sondern eine tragfähige Lösung gefunden haben, steht für meine Art, Politik zu machen: zuhören, Lösungen suchen und dranbleiben.
Vereine und freiwilliges Engagement stärken.
Sport, Kultur, Kinder- und Jugendarbeit und ein lebendiges Quartierleben wären ohne die vielen Menschen, die sich freiwillig engagieren, nicht denkbar. Ihre Arbeit verdient hohe Wertschätzung und gute Rahmenbedingungen. Vereine sind für mich weit mehr als Freizeitangebote: Sie schaffen Begegnungen, übernehmen Verantwortung und halten unsere Stadt zusammen.
Thun sozial und vorausschauend weiterentwickeln.
Eine wachsende Stadt braucht nicht nur neue Ideen und Investitionen, sondern muss für alle lebenswert und bezahlbar bleiben. Dazu gehört für mich insbesondere genügend bezahlbarer Wohnraum für unterschiedliche Lebensphasen und Einkommen. Gleichzeitig müssen wir unsere Quartiere weiterentwickeln, attraktive Orte für Begegnung und Erholung schaffen und Thun als Wirtschafts- und Bildungsstandort stärken.
Vieles haben wir erreicht, anderes angestossen und noch einiges liegt vor uns. Ich möchte meine Erfahrung aus fünf Jahren Regierungsarbeit nutzen, um diese Arbeit fortzusetzen – mit neuen Ideen, Beharrlichkeit und der Freude daran, gemeinsam etwas zu bewegen.
VIEL ERREICHT. NOCH VIEL VOR. ZÄME FÜR THUN.
